Exkursionen


Herbstexkursion 2013 nach Burgund im Herzen Frankreichs

Termin: 03. bis 06. Okt. 2013
Voranmeldungen und Platzreservierungen (unbedingt empfehlenswert) sind ab sofort möglich bei der Gesellschaft für Archäologie in Bayern e.V., z. H. Gisela Mahnkopf, email: gisela@mahnkopf.de
Stichwort „Burgund 2013“
Bitte geben Sie Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mail sowie Ihren Zimmerwunsch an (Doppel- oder Einzelzimmer). Sie erhalten dann die genaue Reisebeschreibung umgehend zugeschickt.
Verbindlicher Anmeldeschluss 1. Juli 2013

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Mindestteilnehmerzahl 15 Personen.
Da die Reiseroutenplanung und Kostenkalkulation noch nicht abgeschlossen sind, können derzeit nur ungefähre Angaben zu Reiseroute und Reisekosten (um 550 €) gemacht werden.


Unsere geplanten Stationen dürfen wir Ihnen hier vorab vorstellen

Janustempel Wir reisen mit einem klimatisierten Bus direkt nach Dijon, in die Hauptstadt von Burgund. Im Gardesaal des Herzogspalastes können die gotischen Grabmäler der burgundischen Herzöge Philipps des Kühnen und seines Sohnes, sowie des Herzogs Johann Ohnefurcht und seiner Frau Margarete von Bayern besichtigt werden.
1953 wurde in Vix bei Châtillon-sur-Seine das Grab einer keltischen Prinzessin mit wertvollen Beigaben entdeckt. Der Bronzekrater von Vix gilt immer noch als der größte seiner Art. Eine Teilkopie war 2012 in der Keltenausstellung in Stuttgart zu bewundern. Wir fahren zum Mont Lassois bei Vix auf dem sich ein keltisches Oppidum befindet und besichtigen im Musée du Pays Châtillonnais in Châtillon-sur-Seine den Grabfund von Vix und die Funde vom Mont Lassois.
Bei sehr schlechtem Wetter bieten wir als Alternative den Besuch des MuséoParc Alésia, einem innovativen Interpretationszentrum an. Wir befinden uns hier auf den auf den Spuren von Caesar und Vercingetorix im antiken Alesia am Mont Auxois, wo sich das Schicksal der Kelten mit der Niederlage ihres Anführers Vercingetorix entschied.
Nicht weit von Autun mit seiner romanischen Kathedrale St. Lazare und den sehenswerten römischen Denkmälern, der antiken Stadtbefestigung und dem „Janustempel“, entfernt, liegt der Mont Beuvray (das Bibracte Caesars) mit Archäologischem Gelände und Museum. Solutré
Cluny war einst das wichtigste Zentrum benediktinischen Mönchstums. Von hier aus überstrahlte im 11. Jahrhundert der Geist dieser mächtigsten Abtei das Abendland. Die Ruinen von Kirche und Kloster können besichtigt werden.
Steil ragt der Kalkfelsen von Solutré über das Land. Die hier entdeckten Fundstücke, darunter wunderbar gearbeitete Blattspitzen, waren so bedeutend, dass eine ganze Epoche nach dem Fundort benannt wurde. Das Solutréen umfasst den Zeitraum von 20.000 – 18.000 vor unserer Zeitrechnung.

Führungen vor Ort werden in Zusammenarbeit mit der Université de Bourgogne organisiert und zum Teil durch Prof. Dr. Stefan Wirth durchgeführt.



Abgeschlossene Exkursionen

Exkursion: "Das weiße Gold der Kelten"

Termin: 29. Sep. bis 02. Okt. 2012.
Stationen: Oberösterreichisches Landesmuseum in Linz, Archäologisches Freilichtmuseum Mitterkirchen, Salzberg in Hallstatt mit der normalerweise nicht zugänglichen archäologischen Ausgrabungen im bronze- und eisenzeitlichen Bergwerk unter fachkundiger Führung, Ortsführung in Hallstatt mit Besichtigung des weltberühmten Beinhauses und ein Salzfürstenessen, Besuch des Dürrnbergs bei Hallein und des dortigen Keltenmuseums.

Exkursion nach Baden-Württemberg

Termin: 02. bis 04. Nov. 2012
Stationen: Ipf, Keltischer Grabhügel bei Osterholz, Limesmuseum in Aalen, Fürstensitz und Keltenmuseum in Hochdorf, Keltenmuseum Heuneburg, Federseemuseum in Bad Buchenau und Besuch der Landesausstellung "Welt der Kelten" in Stuttgart

"Archäologie und Geschichte in Wien"

Vom 04. - 07. November 2010 reisten 23 Teilnehmer unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Päffgen und Christiana Eggl M.A. nach Wien.
Das Naturhistorische Museum und das Kunsthistorische Museum gehören zu den größten und bedeutendsten Museen der Welt und standen am Beginn einer Zeitreise, die die Exkursionsteilnehmer immer mit engagierter, sach- und ortskundiger Führung in Wien machten. Von den Grüften unter Schottenkloster und Michaelerkirche aufs Dach des Stephansdomes, von den Häusern der Tribunen im römischen Legionslager zum Festsaal des Stadthauses eines wohlhabenden Wiener Händlers im 14. Jahrhundert war der weite Bogen gespannt.

Eine Exkursionsbeschreibung und Bilder aus Wien finden Sie hier


Exkursion nach Köln - "Das römische und mittelalterliche Köln"

Vom 24. - 27. September 2009 fand unter der Leitung von Professor Dr. Bernd Päffgen Führungen und Besichtigungen durch das römische und mittelalterliche Köln statt.
Unter anderem besuchten wir die Ausgrabungen unter dem Kölner Dom und unter St. Severin, das Römisch-Germanische Museum und nahmen an einer Führung durch die Sonderausstellung "Kunst der Völkerwanderungszeit" teil.


Exkursion nach Siebenbürgen (Rumänien) - „Auf den Spuren von Dakern, Römern und Germanen“

Vom 06. - 17. September 2008 erkundeten wir unter der Leitung von Professor Dr. Bernd Päffgen und Christiana Eggl M.A. die Geschichte Siebenbürgens.

Im Preis waren inbegriffen:
  • Fahrt im 45-Sitzer-Bus mit Klimaanlage und WC
  • Übernachtung im Doppel- oder Einzelzimmer in Drei- bzw. Vier-Sterne-Hotels
    der Landesklasse inklusive Frühstück
  • Führungen durch rumänische Kollegen
  • Sämtliche Eintritte, 3 x Halbpension (Szeged und Deva) sowie
  • Ein traditionelles rumänisches Abendessen in Cluj-Napoca
Eine bebilderte Exkursionsbeschreibung finden Sie hier


Exkursion im Raum Passau

Vom 03. – 07. Oktober 2007 war der Raum Passau das Ziel der 5-tägigen Herbstexkursion in das östliche Niederbayern. Im Besonderen die Stadt und der Landkreis Passau mit einem kurzen Abstecher nach Österreich. Das Arrangement umfasste Übernachtung im Hotel, Halbpension, Brotzeit, Bus, Schifffahrt, Führungen, Eintritte, Führungsblätter.

1. Tag (3.10.) Anreisetag, Beginn 12.30 Uhr. Führung durch „Passaus Glanz und Elend“; römisches Kastell Passau-Innstadt, Führung durch die Ausstellung; Empfang
2. Tag (4.10.) Römischer Wachtturm Passau-Achleiten (Bayern); Wachtturm Oberranna Oberösterreich); Schlögener Schlinge/Kastell Schlögen (Oberösterreich); Neuburg am Inn (Bayern), Besichtigung und Führung; Abstieg über den Burgberg nach Wernstein; Innschifffahrt durch die Vornbacher Enge bis Ingling; archäologische Spurensuche mit Führung durch die Passauer Altstadt; Orgelkonzert im Passauer Dom St. Stephan
3. Tag (5.10.) Künzing; Situation, Grundmauern der konservierten Thermen; Museum Quintana mit Führung; Grabhügelfeld Anning mit Führung; Siebenschläferkapelle in Rotthof mit römischen Reliefs und Inschriften; Situation des hallstattzeitlichen Herrenhofes; Drehscheibe Pocking – Spuren der Geschichte, archäologische Ausstellung in der Stadtbücherei mit Führung; Viereckschanze im Neuburger Wald
4. Tag (6.10.) Veste Oberhaus in Passau; Blick über die Stadt; Obernzell, Besichtigung von Schloss und Museum in der Marktgemeinde Obernzell mit Führung; Heimatmuseum Kaindlmühle mit archäologischer Sammlung mit Führung; Geländebegehung – auf der Suche nach neolithischen Siedlungsspuren (Chamer Gruppe); Granitzentrum Steinwelten – Hauzenberg mit Führung; Archäologischer Erlebnispark Gabreta/Ringelai, Besichtigung und Führung; gemeinsames Abendessen im keltischen Herrenhaus
5. Tag (7.10.) Abreisetag. Fakultativ Messe im Dom/Dreiflüsserundfahrt. Ende 12.00 Uhr



Frühjahrsexkursion nach Ungarn
Archäologie und Geschichte südlich des Plattensees

Wegen der Juliäumsfeierlichkeiten im Oktober wurde unserer Jahresexkursion auf den 17. bis 21. April 2006 vorverlegt.
Bewusst verließen wir mit dieser insgesamt achttägigen Reise nach Ungarn die einschlägige Route entlang des pannonischen Limes zwischen Wien und Budapest und wandten uns den zum Teil weniger bekannten, jedoch nicht minder interessanten Orten im Inneren des Landes zu. Die organisatorische und wissenschaftliche Leitung der Fahrt übernahmen Beáta Rudán und Dr. Ulrich Brandl. Dafür unser herzlichster Dank.

Schwerpunkt dieser Reise war die Archäologie und Geschichte des spätantiken Pannoniens. Unsere Route führte uns u. a. nach Tác (Gorsium-Herculia, römische Stadt und archäologischer Park), Székésfehérvár (Museum und Begräbnisstätte der ungarischen Könige), Alsóhéteny (lovia, spätantike Festung), Pécs (Sopianae, frühchristliche Grabbauten, UNESCO-Weltkulturerbe), Donaulimes, Mohacs und Keszthely-Fenekpuszta (Valcum, römische Festung).


Herbstexkursion nach Trient und ins Trentino

Vom 29. Sep.- bis 02. Okt. 2005 wurd die schon traditionelle Herbstexkursion durchgeführt. Die Reise fand großes Interesse und war mit 55 Teilnehmern ausgebucht. In Zusammenarbeit mit der Soprintendenza per i Beni Archeologici, Provincia Autonoma di Trento (Dir. Dr. Ciurletti, Dr. Bassi, Dr. Rossi, M. Dorigatti) konnten viele bedeutende archäologisch-historische und kunstgeschichtliche Denkmäler und FUndstätten in Trient und im westlichen Trentino besucht werden.

1. Tag (29.09) Anreise. Passau-Landshut-München-Fröttmaning-lnnsbruck-Bolzano/Schloss Runkelstein; Ausstellung: Romanen und Germanen im Herzen der Alpen -Ankunft in Trient
2. Tag (30.09.) Die römische und mittelalterliche Stadt Trient, Rundgang mit Führung; S. Maria Maggiore; Piazza Duomo. Besichtigung der unterirdischen Stadt; Besichtigung von Castello und Museum Buonconsiglio
3. Tag (1.10.) Trient-Rovereto-Mori—Arco/Arboreto; Besuch des Stadtmuseums in Riva del Garda - Führung und Besichtigung der kaiserzeitlichen Siedlung auf dem Monte S. Martina; Pfahlbausiedlung in Fiave. Besichtigung der Burganlage in Stenico
4. Tag (2.10.) Trient-Mezzocorona-Mezzolombardo-Val diNon: Sanzeno/Museum - Einsiedelei S. Romedio-Cles-Madonna di Campiglio-Carisolo; Val di Genova/Nardis- Fall (120 m hoch) -Pinzolo/S. Vigilio-Tione di Trento-Castel Toblino
5. Tag (3.10.) Rückfahrt. Trient-Bozen-Innsbruck-Kufstein-München-Landshut-Passau. Zwischenstopps fakultativ im Nordtiroler Inntal

Führungen in Trient/Trentino durch die Mitarbeiter des Trentiner Denkmalamtes/Soprintendenza per i Beni Archeologici (Dr. G. Ciurletti, Dr. Bassi) und A. Rossi. Wissenschaftliche Begleitung und Organisation: E. Federhofer M. A., Prof. Dr. H. Bender.