Veranstaltungen in Mittelfranken (Feb. - Apr. 12)

Vortragsreihe des Instituts für Klassische Archäologie der Universität Erlangen

02. Feb. 12 Heroisierende Grabstelen der Parthenonzeit aus Aegina und Salamis
Prof. Dr. Andreas Scholl (Berlin)
09. Feb. 12 Warum fielen die Paläste? Überlegungen zu Krise und Untergang der mykenischen Palaststaaten
Dr. Florian Ruppenstein (Wien)

jeweils Donnerstags, ab 18:15 Uhr (sofern nicht anders angegeben), Kochstr. 4, Erlangen
Weitere Informationen auf den Seiten der Universität Erlangen


Göbekli Tepe. Ein frühneolithisches Bergheiligtum im südosttürkischen Taurusvorland
Herausragend auf dem Göbekli Tepe sind die monumentalen, mit Skulpturen und Reliefs ausgestatteten Kreisanlagen aus der Zeit um 9000 v. Chr. Sie kennzeichnen den Göbekli Tepe als rituelles Zentrum und als Kommunikationsplattform für eine offenbar großräumig vernetzte jägerische Bevölkerung. Diese Monumente stellen damit eine weltweit einzigartige Quelle zur Geschichte des Umbruchs von jägerischen Gesellschaften zum Bauerntum dar und lassen diesen Wandel in gänzlich neuem Licht erscheinen. Der Göbekli Tepe belegt, wie andere zeitgleiche Plätze der Region auch, dass Sesshaftigkeit und Ortsbindung nicht zwangsläufig mit produzierendem Wirtschaften zusammengehen müssen. Der langjährige Grabungsleiter Prof. Dr. Klaus Schmidt berichtet von seinen neuesten Forschungsergebnissen
Bildvortrag mit Beamer, Prof. Dr. Klaus Schmidt, Orient-Abteilung, Deutsches Archäologisches Institut, Berlin
08. Feb. 12 (Mi.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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Kreta, Insel der hundert Städte
Kunst und Kultur Kretas zwischen 1200 und 600 v. Chr.
Internationales Kolloquium des Instituts für Klassische Archäologie und des Interdisziplinären Zentrums Alte Welt der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen
18. Feb. 12 (Sa.), ab 9:30 Uhr, Erlangen, Philosophisches Seminargebäude, Kochstrasse 4, Hörsaal C
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Höhlenkunst ohne Höhlen
In der Regel geht man davon aus, dass große und kleine Höhlen in Frankreich, Spanien, Portugal und Süditalien die ausschließlichen Kultplätze der Eiszeitjäger seien. Eiszeitkunst wird meist mit Höhlenkunst gleichgesetzt, sieht man einmal von den Ritzzeichnungen auf Stein, Knochen und Geweih und von den Statuetten aus Elfenbein und anderen Materialien ab, die in den Siedlungen gefunden wurden. Was aber geschah in den Regionen Südeuropas, in denen es aus geologischen Gründen gar keine Höhlen geben kann? Gab es dort keine Kultplätze? Systematische Feldforschung im Zusammenhang mit großen Staudammprojekten auf der Iberischen Halbinsel hat zu der Erkenntnis geführt, dass Höhlen nur eine besonders auffallende Variante der paläolithischen Kultplätze sind und dass es daneben zahlreiche Stationen unter freiem Himmel gegeben hat, die sich in nichts von denen der "klassischen" Höhlenkunst unterscheiden
Bildvortrag mit Beamer, Dr. Christian Züchner, Erlangen
16. Feb. 12 (Do.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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Kontinuität und Wandel - Landschaftsarchäologische Forschungen zur Eisen- und Römerzeit im Umfeld des "Hunnenrings" von Otzenhausen, Lkr. St. Wendel, Saarland
Die Referentin stellt aktuelle landschaftsarchäologische Forschungen aus einem seit Herbst 2006 am Institut für Vor- und Frühgeschichte der Johannes-Gutenberg-Universität laufenden Forschungsprojekt vor. Neben Fragen zur Siedlungs- und Gesellschaftsentwicklung der Latènezeit stehen die Auswirkungen der römischen Eroberung bzw. das Fortleben keltischer Traditionen auch über die Phase der Romanisierung hinweg im Mittelpunkt der Arbeiten, in deren Zuge auch ein bislang unbekanntes Militärlager spätrepublikanischer Zeitstellung entdeckt wurde
Bildvortrag mit Beamer, Dr. Sabine Hornung, M.A. (Institut für Vor- und Frühgeschichte der Universität Mainz)
01. Mrz. 12 (Do.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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Der Lykische Weg - zu Fuß auf den Spuren der römischen Antike
Mit zauberhaften Küsten- und Gebirgslandschaften, einsamen antiken Stätten und hübschen Hafenstädtchen ist die lykische Halbinsel in der Südtürkei nicht nur ein besonders schönes Fleckchen Erde. Entlang der Küste zieht sich seit dem Jahr 2000 außerdem ein über 500 km langer Fernwanderweg. Der schmale Pfad windet sich durch die Macchia, vorbei an Strandbuchten und Steilküsten hoch bis zu den majestätischen Zedern des Tahtali. Lykische Sarkophage, Aquäduktreste und Überbleibsel antiker Städte und Gehöfte entlang des Weges machen das Wandern für Kulturinteressierte besonders reizvoll. Die wenigen Sandstrände haben als Eiablageplätze der Unechten Karettschildkröte eine besondere ökologische Bedeutung
Bildvortrag mit Beamer, Barbara Schöfer
28. Mrz. 12 (Mi.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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"Aus. Gegraben!"
Archäologische Ausgrabungen sind das Thema der aktuellen Sonderausstellung im Römerpark-Museum in Weiltingen. Ausgrabungen früher und heute im Vergleich, der Aufwand moderner Ausgrabungen und der Erkenntnisgewinn werden anschaulich erläutert. Ein kleiner szenischer Nachbau einer Ausgrabungsstelle illustriert zusätzlich das Thema
Sonderausstellung bis 31. Mai 2012
Museum des Römerparks Ruffenhofen
Schloßstrasse 1, Weiltingen

Öffnungzeiten des Museums
Sonntag: jeweils 13 - 17 Uhr
Donnerstag: jeweils 9 - 12 Uhr
sowie Gruppen nach Anmeldung unter Tel. 09854/9799242
Weitere Informationen auf den Seiten des Museums