Veranstaltungen in Mittelfranken (Sep. - Nov. 10)
Gotland - Tropische Lebensfülle im ErdaltertumDie Ostseeinsel Gotland gewährt mit ihrer reichen versteinerten Lebenswelt einen spektakulären Einblick in die Epoche des Silurs vor ca. 420 Millionen Jahren. Der Referent erforscht dort seit vielen Jahren die Zeugnisse des einstigen tropischen Flachmeeres, in dem auch Riffe schon weite Verbreitung hatten. Die Ergebnisse belegen, dass das Silur viel dynamischer war als allgemein angenommen
Bildvortrag mit Beamer, Dr. Axel Munnecke, GeoZentrum Nordbayern (Universität Erlangen-Nürnberg)
23. Sep. 10 (Do.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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Kelten, Römer und Germanen - Wirtschaftsarchäologie an der mittleren Lahn
Das mittlere Lahntal zwischen Wetzlar und Gießen in Hessen hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten zu einer Modellregion für die archäologische Erforschung einer Altsiedellandschaft in Mittelgebirgsrandlage entwickelt. Von der Eisenzeit mit dem nahen Oppidum auf dem Dünsberg, über die römische Kaiserzeit mit der römischen Stadtgründung bei Waldgirmes und reichen Grabfunden einheimischer Bevölkerungsgruppen, bis in die Merowinger- und Karolingerzeit sowie in das Hochmittelalter hinein lassen sich hier bemerkenswerte Besiedlungskonzentrationen fassen, deren Zusammenhang mit der Ausbeutung der reichen Eisenerzlagerstätten mittlerweile deutlich an Kontur gewonnen hat.
Bildvortrag mit Beamer, Prof. Dr. Andreas Schäfer, Lehrstuhl für ur- und frühgeschichtliche Archäologie der Universität Bamberg
13. Okt. 10 (Mi.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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Heldinnen
Die griechische Mythologie kennt viele heldenhafte Frauen, wie Atalante, Medea oder Alkestis. Die Amazonen sollen ein kriegerisches Frauenvolk gewesen sein, das gegen die bekanntesten Helden kämpfte - und auch die Mänaden, die Begleiterinnen des Weingottes Dionysos, waren nicht zu unterschätzen. Einige dieser starken Frauen verhielten sich heldenhafter als ihre männlichen Pendants
Bildvortrag mit Beamer, Dr. Yasmin Olivier-Trottenberg
27. Okt. 10 (Mi.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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Mobile Reiterkrieger?
Isotopenchemische und populationsgenetische Untersuchungen an Bestattungen des osteuropäischen Steppenraums zwischen 3500 und 2000 v. Chr.
Die osteuropäische Steppe gilt in der archäologischen Forschung seit langem als ein Naturraum, in dem zu einem recht frühen Zeitpunkt die spezialisierte Viehzucht entwickelt wurde. Sie sollte die an die dort herrschenden Umweltbedingungen am besten angepasste Subsistenzbasis bilden. Solche Vorstellungen führten dann zu der Hypothese von nomadischen Reiterstämmen, die aus der Steppe kommend immer mal wieder in den Balkan-Karpaten-Raum einfielen; lange bevor Reiternomaden aus Schriftquellen tatsächlich belegt sind. Was kann heute aus archäologischer Sicht über die Gemeinschaften, die zwischen 3500 und 2000 v. Chr. im nördlichen Schwarzmeerraum gelebt haben, ausgesagt werden? Außerdem wird über die ersten Ergebnisse eines breit angelegten Analyseprojekts berichtet, in dem derzeit isotopenchemische und populationsgenetische Verfahren an entsprechenden Grabkomplexen durchgeführt werden. Mit ihrer Hilfe wird die Beurteilung des Grades der Mobilität sowie von Migrationen größerer Bevölkerungsgruppen in dieser Zeit neue Impulse erhalten.
Bildvortrag mit Beamer, Dr. Elke Kaiser, Institut für Prähistorische Archäologie, Freie Universität Berlin
10. Nov. 10 (Mi.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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Aus Alt mach Neu - wie moderne Grabungs- und Dokumentationstechniken die Interpretation der Fundstelle Hunas verändern
Die Fundstelle überrascht nicht nur immer wieder durch ihre spektakulären Funde. Durch moderne Grabungstechniken gewonnene Erkenntnisse können neue Einsichten geben. Die Arbeiten der letzten Jahre führen zu einem völlig neuen Bild der Verfüllgeschichte von Hunas.
Bildvortrag mit Beamer, Dr. Brigitte Hilpert, Geozentrum Nordbayern, Fachgruppe PaläoUmwelt, FAU Erlangen-Nürnberg
18. Nov. 10 (Do.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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Die Götter Petras - Nabatäische Religion zwischen altarabischer Tradition und Hellenismus
Tempel, Weihinschriften, Betyle und plastische Götterbilder vermitteln uns einen unterschiedlichen Eindruck nabatäischer Religionsausübung. Sie zeigen zahlreiche altarabische Traditionen bei den Götternamen und Kultvorstellungen, aber auch zahlreiche hellenistische Anlehnungen. Neben den vielfältigen Götterformen werden die Kultvorstellungen der geheimnisvollen Bewohner Petras vorgestellt.
Bildvortrag mit Beamer, Prof. Dr. Robert Wenning, Universität Münster
24. Nov. 10 (Mi.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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Vorträge des CHW Franken
Das Colloquium Historicum Wirsbergense – Heimat- und Geschichtsfreunde in Franken e. V. (CHW) bietet allen Mitgliedern und Interessierten auch im Sommer 2010 wieder ein umfangreiches und spannendes Exkursionsprogramm an.
Das vollständige Programm als pdf-Download
Informieren Sie sich auch auf den Seiten des CHW Franken
Mythos Burg
Die Ausstellung schildert die Entwicklung der Burg und des „Mythos Burg“ von der Zeit Karls des Großen bis heute. Bedeutendste Werke der europäischen Buchmalerei, Tafelaufsätze aus Gold und Bronze, Altargemälde und Kunstwerke aus Elfenbein zeigen die besondere Rolle der Burg, schon in den Epochen der Romanik und Gotik. Farbige Modelle realer Burgen machen den Burgenbau vom 11. bis zum 18. Jahrhundert anschaulich. Neue archäologische Funde von der Ofenkachel bis zum Münzschatz sowie kostbares Kunsthandwerk lassen in Alltag und Fest auf der Burg eintauchen.
Die große Doppelausstellung in Nürnberg („Mythos Burg“) und Berlin („Burg und Herrschaft“), die größte europäische Burgenausstellung überhaupt, zeigt erstmals umfassend die über 1000-jährige Geschichte der Burg zwischen Adelswohnsitz, Herrschaftssymbol und Ausflugsziel. Die Nürnberger Ausstellung präsentiert rund 650 vielfach noch nie gezeigte Objekte aus europäischen Burgen sowie internationalen Museen von Wien bis New York. Sie verbinden sich zu einem faszinierenden Panorama des „Mythos Burg“ vom Mittelalter bis zur Gegenwart Sonderausstellung des Germanischen Nationalmuseums
von 08. Jul. bis 07. Nov. 10
Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg
Ausführliche Informationen auf den Seiten der Sonderausstellung
Suchen, Säubern, Sammeln. Römische Lesefunde von Ruffenhofen
In der neu konzipierten Sonderausstellung werden Lesefunde privater Sammler sowie der Umgang mit diesen Funden und ihre Bedeutung erläutert.
Sonderausstellung des Museums des Römerparks Ruffenhofen
vom 16. Mai bis 05. Dez. 10
Weiltigen, Schloßstraße 11
Öffnungzeiten:
Do. 9.00 – 12.00 Uhr
So. 13.00 – 17.00 Uhr
Sonderöffnungszeiten:
Donnerstag 13. Mai: statt vormittags nur nachmittags 13.00 - 17.00 Uhr
Samstag 15. Mai: 16.00 - 19.00 Uhr
Donnerstag 03. Juni: statt vormittags nur nachmittags 13.00 - 17.00 Uhr
Weitere Informationen auf den Seiten des Römerparks Ruffenhofen
Zwischen Kelten und Germanen
Nordbayern und Thüringen im Zeitalter der Varusschlacht
Sonderausstellung des Römermuseums Weißenburg
vom 03. Sep. bis 30. Dez 2010
Martin-Luther-Platz 3, 91781 Weißenburg
Tel. 09141/907124 u. 126, Fax: 09141/907121
Weitere Informationen auf den Seiten der Archäologischen Staatssammlung München