Veranstaltungen in Mittelfranken (Apr. - Jun. 13)
Ammoniter, Moabiter und Edomiter: Die biblischen Nachbarvölker in Jordanien
Am Ende der Spätbronzezeit (1550-1200) und in der Eisenzeit I (1200-1000 v.Chr.) entstanden im heutigen Jordanien mit Ammon, Moab und Edom drei kleine Staaten, die zu den biblischen Nachbarvölkern Israels und Judas gehören. Ihre Geschichte und Kultur sollen anhand von Lichtbildern aufgrund neuerer Forschungen dargestellt werden.
Bildvortrag mit Beamer, Prof. Dr. Ulrich Hübner, Kiel
16. Mai 2013 (Do.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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Kaiserliche Selbstdarstellung
In der römischen Antike setzten sich die Kaiser und ihre Familien repräsentative Denkmäler durch Bauten, Amphitheater, Bildsäulen oder ganze Märkte. Oft standen dort Porträtbüsten oder Statuen des Kaisers und seiner Angehörigen. Heute untersucht man, wie sich diese Selbstdarstellung entwickelte und welche Aussagen damit vermittelt werden sollten.
Bildvortrag mit Beamer, Dr. Yasmin Olivier-Trottenberg
22. Mai 2013 (Mi.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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Vorislamische Siedlungsräume und Kulturstätten im Iran
Älteste menschliche Siedlungsräume, gut 6000 Jahre alt, liegen südlich des Elburs- und östlich des Zagros-Gebirges; neben Resten großer Anlagen zeugen davon kunstvoll gearbeitete Keramiken. Macht, Reichtum und Kunstsinn der Herrscher, wie der Perser-Könige Kyros und Darius vor etwa 2500 Jahren, zeigt sich noch heute in deren Anlagen von Tempeln, Gräbern und Hauptstädten - wie in Persepolis.
Bildvortrag mit Beamer, Prof. Dr. Karl Knobloch, Universität Erlangen-Nürnberg
03. Jun. 2013 (Mo.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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Evolution der Säugetiere: 300 Millionen Jahre - leicht gekürzt
Nach dem Aussterben der Dinosaurier eroberten die Säugetiere alle Lebensräume der Erde. Doch ihre Geschichte reicht wesentlich weiter zurück. Von ihren Anfängen im Erdaltertum bis zum Verschwinden der "Dinos" haben die Säugetiere bereits eine erstaunliche Entwicklung erfahren, von der heute nur noch Fossilien und einige Seltsamkeiten ihrer Anatomie erzählen.
Bildvortrag mit Beamer, Dipl. Biol. Oliver Fehse, Nürnberg
06. Jun. 2013 (Do.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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80 Tonnen Keltenblock – Das neue hallstattzeitliche Fürstinnengrab von der Heuneburg
In der Nähe des Fürstensitzes Heuneburg (Kr. Sigmaringen) an der oberen Donau wurde 2010 ein unberaubtes Holzkammergrab der Zeit um 600 v. Chr. entdeckt und in einer spektakulären Aktion als 80 t schwerer Block im Gan– zen geborgen und in die Werkstatt des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg transportiert. Dort wird es seitdem unter Laborbedingungen freigelegt und erforscht. Es handelt sich um die Bestattung einer Frau, die mit umfangreichem Goldschmuck und anderen kostbaren Beigaben bestattet worden ist. Rätsel gibt noch die Ent– deckung einer zweiten Person im Grab auf: Musste sie der Fürstin ins Grab folgen? Auf Grund der sehr guten Erhaltungsbedingungen und der optimalen Untersuchungsbedingungen erlaubt der Fund zahlreiche neue Einblicke in die Welt der frühen Kelten. Der spannende Vortrag ver– mittelt auch mit Hilfe von Filmen und modernen Computeranimationen einen faszinierenden Einblick in die laufende Erforschung dieses außergewöhnlichen Sensationsfundes.
Bildvortrag mit Beamer, Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Esslingen/N
12. Jun. 2013 (Mi.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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Die Götter Griechenlands. Unsterblich?
Es ist nicht leicht, Ordnung in die schon für die Menschen des Altertums kaum überschaubare Fülle von Göttern zu bringen. Für den modernen Menschen stellt sich nicht nur die Frage, wofür welche Gottheit zuständig war, sondern auch, woran man sie erkennen konnte. Die Götterbilder aus unterschiedlichsten Materialien und von ganz verschiedener Größe zeigen, welches Bild sich die Griechen von ihren Göttern machten. Dichter wie Homer und Hesiod, vor allem aber Vasenmaler und Bildhauer haben dieses Bild geschaffen und immer wieder verändert. Die Götter griffen immer wieder in das Leben der Sterblichen ein. Umgekehrt versuchten jene, durch Opfer und Gebet das Wohlwollen der Unsterblichen für sich zu gewinnen.
Bildvortrag mit Beamer, Dr. Florian Knauß, München
26. Jun. 2013 (Mi.), 19:30 Uhr, Katharinensaal, Nürnberg
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Prähistorisches Kolloquium
Öffentliche Vortragsreihe des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Erlangen
| 24. Apr. 13 |
Die Grabung ist zu Ende...Und nun? – Restaurierung archäologischer Funde der Grabung bei St. Helena Ilka Weißer, Bernd Mühldorfer (Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg) |
| 08. Mai 13 |
Middle and Upper Paleolithic settlement at Kraków-Zwierzyniec I
Damian Stefanski (Archäologisches Museum Krakau) |
| 22. Mai 13 |
Grabmonumente im Raum Flintbek und die Innovation von Rad und Wagen in Mitteleuropa Prof. Dr. Doris Mischka (Universität Erlangen) |
| 05. Jun. 13 |
The earliest Middle Palaeolithic leafpoints in Central and Southern Europe Malgorzata Kot (Universität Warschau) |
| 19. Jun. 13 |
Warum der Neandertaler ausstarb und die Kunst entstand Prof. Dr. Nicholas Conard (Universität Tübingen) |
| 03. Jul. 13 |
n.n. Prof. Dr. Kurt W. Alt (Universität Mainz) |
jeweils Mittwoch, ab 18:15 Uhr, im Kollegienhaus an der Universitätsstraße
Hörsaal 1.016 (1. Obergeschoss), Erlangen
Weitere Informationen auf den Seiten der Universität Erlangen
Vortragsreihe des Instituts für Klassische Archäologie der Universität Erlangen
| 16. Mai 13 |
Die klassischen Seiten des James Loeb, Herausgeber der Loeb Classical Library, Sammler antiker Kunst, Mäzen und Patient Dr. Carina Weiß (Würzburg) |
| 06. Jun. 13 |
Heilige Bäume und Haine in griechischen Heiligtümern Prof. Dr. Uta Kron (Berlin) |
| 13. Jun. 13 |
Aigeira – neue Forschungen und Ergebnisse Dr. Walter Gauß (ÖAI Athen) |
| 27. Jun. 13 |
Perge in Pamphylien. Die Stadt und ihre Akropolis in der Kaiserzeit Prof. Dr. Wolfram Martini (Giessen) |
| 04. Jul. 13 |
Handwerk oder Kunst? Überlegungen zur Entwicklung und Bedeutung griechischer Werksteinoberflächen Jürgen Giese M.A. (Bamberg) |
jeweils Donnerstags, ab 18:15 Uhr, Gipsabgußsammlung, Seminarbegäude Kochstr. 4, Untergeschoß, Erlangen
Weitere Informationen auf den Seiten der Universität Erlangen
"Petra – Antikes Zentrum des Weihrauchhandels"
Petra gehört zu den Höhepunkten jeder Jordanienreise und seit Kurzem auch zu den „Sieben Weltwundern der Moderne“. Lange Zeit war die Lage der sagenumwobenen Hauptstadt der Nabatäer in den Bergen Südjordaniens in Vergessenheit geraten. Vor 200 Jahren entdeckte der Schweizer Johann Ludwig Burckhardt als erster Europäer das nach dem Ende der Kreuzzüge verschollene Petra. Die Ausstellung von nabatäischer Keramik aus der Blütezeit dieser Stadt soll ihre außergewöhnliche Stellung in hellenistischer Zeit um Christi Geburt im Vorderen Orient aufzeigen. Ihre in den Felsen geschlagenen Gräber und Heiligtümer haben sie 2007 zu einem der „Sieben Weltwunder der Moderne“ benennen lassen.
Sonderausstellung
bis 28. April 2013
im Obergeschoss des Naturhistorischen Museums, Nürnberg
Weitere Informationen auf den Seiten des Naturhistorischen Museums
"Geheimnisvolle Saurierfährten aus der fränkischen Trias "
In den Sandsteinschichten der fränkischen Trias findet man geheimnisvolle versteinerte Fährten von lange ausgestorbenen Tieren. Besonders interessant sind dabei die Spuren der Saurier, die schon im Oberen Buntsandstein auftreten und die sich im Keuper zu echten Dinosauriern entwickeln. Da in Franken keine Skelettfunde gemacht wurden, die den Fährtenverursachern zugeordnet werden könnten, ist das Rätsel um das genaue Aussehen dieser Saurier immer noch nicht ganz gelüftet. Die ältesten Fährten, wegen ihrer Form Chirotherium (Handtier) genannt, gehören zu frühen Archosauriern, den Vorfahren aller Dinosaurier, aber auch unserer heutigen Krokodile und Vögel. Die Sonderausstellung zeigt Fährtenplatten aus den wichtigsten fährtenführenden Schichten der fränkischen Trias, dem Ob. Buntsandstein, dem Benker Sandstein, dem Ansbacher Sandstein und dem Coburger Sandstein.
Sonderausstellung
01. Feb. bis 31. Dez. 2013
im Geologiesaal des Naturhistorischen Museums, Nürnberg
Weitere Informationen auf den Seiten des Naturhistorischen Museums